Zahnbleichen beinhaltet die Verwendung von Peroxid-basierten Stoffen. Die meisten Zahnärzte nutzen ein Aufhellungssystem für die Praxis- und/oder zu Hause zum Erreichen der gewünschten Resultate. Vor der Zahnbleichen müssen alle Füllungen gemacht worden und die Zähne gesund sein.
Bei den in der Arztpraxis verwendeten Systemen zur Zahnbleichen werden 35% Hydrogen Peroxid Gele gekoppelt mit einem hoch intensiven Licht. Das Zahnfleisch muss auf verschiedene Arten geschützt werden. Gele werden auf die Zähne aufgebracht. Eine Lichtwelle aktiviert die Peroxide, um die Flecken auf der Zahnoberfläche zu oxidieren. Nach ca. einer Stunde sind die Zähne vier bis sechs Schattierungsstufen heller.
Systeme zur „Heimanwendung“ verwenden 10 bis 20% Carbamid-Peroxide, um die Flecken oxidieren zu lassen. Der Zahnarzt macht Abdrücke vom Gebiss und lässt dann weiche Aufbisschienen anfertigen. Die Aufbissschienen werden dem Patienten angepasst und man zeigt ihm, wie er einen dünnen Streifen Gel in die Schiene macht, die er nachts beim Schlafen trägt. Der Hauptaufhellungsprozess geschieht in ein bis zwei Wochen. In schwierigen Fällen müssen die Schienen bis zu sechs Wochen getragen werden.
Eine Kombination aus Praxis- und Heimanwendungssystem wirkt am besten.
Weiße Füllungen (Harz, Bonding) oder Keramikkronen (Kappen) und Brücken werden mit keiner der beiden Methoden bedeutend aufgehellt. Einige Patienten haben kleinere Sensibilitätsstörungen während der Aufhellungsprozedur.
Die Verwendung frei erhältlicher Aufhellungssysteme ohne ärztliche Aufsicht kann schmerzhafte Empfindlichkeit unbehandelter Löcher auslösen. Die Aufbissschienen sind nicht maßgefertigt, was zu Zahnfleischirritationen führen kann, und die Peroxide sind weniger stark und effektiv.